Hochrhöner - Extratour: Die Hüttentour

Länge: 16,1 km
Start: Berghaus Rhön

Back to the roots - Wandern auf den Pfaden meiner Kindheit.


Der noch junge Wandertag beginnt für mich am Tintenfass der Rhön, dem Bergsee oberhalb von Riedenberg,
einem ehemaligen Steinbruch, der inzwischen eine Touristenattraktion ist.

Das Morgenlicht leuchtet die beiden Kiefern schön aus, während der Hintergrund noch im Schatten liegt.



Der Weg führt bergan über den kleinen Skihang, an dem ich als Kind Ski fahren lernte.
Der Blick schweift über das obere Sinntal hinweg - eine grandiose Aussicht.



Ein hölzerner Adler hält hier Ausschau.



Schnitzkunst am Wanderweg.



Der Weg führt vorbei an alten Hutebuchen ...



...zum Würzburger Haus...



... mit gewohnt guter Aussicht.



Ab hier taucht der Weg in den Wald ein, verläuft zunächst noch den Kardinal-Döpfner-Weg entlang,
um dann nach links abzubiegen und Richtung Rosengarten zu steuern.
Schließlich öffnet sich die Landschaft und der Blick fällt auf die Berge der Dammersfeldrhön.



Hüttentour - passt ja.



Der Weg führt an alten Hutebuchen vorbei. Dieses Exemplar wird auf 350 Jahre geschätzt.



Weiter geht´s, der Oberbacher Ziegelhütte entgegen...



...und oberhalb des kleinen Weilers weiter.



Das Gestüt Berghof sorgt für Zaungäste bei der Hütten-Tour.



Eine herrliche Landschaft. Klickt ins Bild für ein interaktives Panorama (Java nötig)



Um die Ecke dann der Blick ins Sinntal mit Oberbach und dem Lösershag.



Der Lösershag...



...ein Naturwaldreservat und eine eigene Wanderung wert.



Der kleine Auersberg rückt in Sicht, im Tal liegt Oberbach, mein Heimatdorf...



...mit seiner charakteristischen Julius-Echter-Style-Kirche.



Der Weg führt am Infozentrum "Haus der Schwarzen Berge vorbei".
Neben Kaffe und Kuchen gibt es hier eine Menge Informationen über die Rhön.

Nun geht es den Kirchberg hinab ins Dorf an den neu errichteten Dorfplatz, wo einst
das bekannt Wirtshaus "zum Hirschen" stand, besser bekannt als "Ruppels".
(Do hon mein Vodder un mein Obba öfter mo en Schwerne hemgetrooche)




Der Hirsch hängt noch, das fachwerkene Gasthaus ist längst abgerissen.



Hier steht nun auch der Zunftbaum der Gemeinde, die aktuell auf 475 Jahre Dorfgeschichte zurückblickt.



Der Weg biegt hinter dem neuen Dorfplatz rechts ab und führt über
den Oberbach am alten Fachwerk - Pfarrhaus vorbei.



Am Bach wandert man nun entlang und kann sich ein Bild machen,
wie die Wasserleitungen früher ausgesehen haben.



Um die Ecke: mein Elternhaus. Wie viele Stunden mag ich wohl hier unter dieser Brücke schon verbracht haben?



Der Weg führt nun in Richtung Eckartsroth, biegt aber vorher schon links ab,
um oberhalb der Sinn in den Wald einzutauchen.



Diese Pfade habe ich unzählige Male als Kind begangen - noch mehr alte Erinnerungen werden wach.



Nach einer angenehm kühlen Waldwanderung gelange ich
schließlich zum Kapellchen oberhalb von Riedenberg.





Über Treppen geht der Weg nach Riedenberg hinab.
Ich überquere die Sinn auf der alten Brücke und wandere an der Kirche vorbei.
Gegenüber meine alte Grundschule.



Steil führt der Weg bergauf - ein letzter Blick auf Riedenberg und die A7, bevor es im Wald weitergeht.



Im Wald finden sich noch die Fundamente der Seilbahn,,
die den gebrochenen Basalt vom Farnsberg nach Riedenberg transportierte.



Die Tour endet schließlich wieder am Tintenfass.



Tschüss - bis wieder mal.



Fazit:
Die Hüttentour war eine sehr schöne Runde, vor allem für mich, da sie mich an Orte führte,
die mir persönlich am Herzen liegen.

Aber auch für den unvoreingenommenen und ortsfremden Wanderer bieten sich sehr schöne
An- und Aussichten dieses wunderbaren Teilstücks der Rhön.